
Zum traditionellen Sommerfest des Landrates des Kreises Höxter, Michael Stickeln, war in diesem Jahr auch der Vorstand der Kreisjägerschaft Höxter e. V. eingeladen. Der Einladung folgten der 1. Vorsitzende Achim Frohß, der 2. Vorsitzende Florian Becker, Schatzmeister Jörn Reimers sowie der Obmann für Naturschutz Rembert Ostermann.
Landrat Michael Stickeln lädt mit seinem Sommerfest alljährlich gesellschaftlich relevante Gruppen und Institutionen aus dem Kreis Höxter zum persönlichen Austausch ein. Für die Kreisjägerschaft bot die Veranstaltung eine gute Gelegenheit, die vielfältigen Aufgaben und Leistungen der Jägerschaft vorzustellen und aktuelle Themen rund um Jagd, Natur- und Artenschutz anzusprechen.
Kreisjägerschaft übernimmt vielfältige Aufgaben
Im Gespräch mit dem Landrat und seinen Gästen berichteten die Vertreter der Kreisjägerschaft unter anderem über die zahlreichen Leistungen, die von den Jägerinnen und Jägern im Kreis Höxter ehrenamtlich erbracht werden.
Dazu gehört beispielsweise die Rollende Waldschule, mit der die Kreisjägerschaft Kindern und Jugendlichen die heimische Tier- und Pflanzenwelt näherbringt und Wissen über Wald, Wild und Natur vermittelt. Auch bei der Seuchenprävention kommt der Jägerschaft eine wichtige Aufgabe zu. Die frühzeitige Erkennung und Meldung von Wildtierkrankheiten sowie die Zusammenarbeit mit Behörden sind gerade im Hinblick auf die Afrikanische Schweinepest und andere Tierseuchen von großer Bedeutung.
Ein weiterer wichtiger Aufgabenbereich ist die Ausbildung des jagdlichen Nachwuchses. Die Jungjägerausbildung schafft die Grundlage für fachlich qualifizierte und verantwortungsbewusste Jägerinnen und Jäger und vermittelt neben jagdlichen Kenntnissen auch umfangreiches Wissen über Ökologie, Wildbiologie, Naturschutz und den verantwortungsvollen Umgang mit Lebensräumen.
Kreisjägerschaft übernimmt vielfältige Aufgaben
Im Gespräch mit dem Landrat und seinen Gästen berichteten die Vertreter der Kreisjägerschaft unter anderem über die zahlreichen Leistungen, die von den Jägerinnen und Jägern im Kreis Höxter ehrenamtlich erbracht werden.
Dazu gehört beispielsweise die Rollende Waldschule, mit der die Kreisjägerschaft Kindern und Jugendlichen die heimische Tier- und Pflanzenwelt näherbringt und Wissen über Wald, Wild und Natur vermittelt. Auch bei der Seuchenprävention kommt der Jägerschaft eine wichtige Aufgabe zu. Die frühzeitige Erkennung und Meldung von Wildtierkrankheiten sowie die Zusammenarbeit mit Behörden sind gerade im Hinblick auf die Afrikanische Schweinepest und andere Tierseuchen von großer Bedeutung.
Ein weiterer wichtiger Aufgabenbereich ist die Ausbildung des jagdlichen Nachwuchses. Die Jungjägerausbildung schafft die Grundlage für fachlich qualifizierte und verantwortungsbewusste Jägerinnen und Jäger und vermittelt neben jagdlichen Kenntnissen auch umfangreiches Wissen über Ökologie, Wildbiologie, Naturschutz und den verantwortungsvollen Umgang mit Lebensräumen.
Bildungshaus Modexen als Beispiel für gelebte Zusammenarbeit
Besonders hervorgehoben wurde die Zusammenarbeit von Jagd, Naturschutz und Landwirtschaft im Bildungshaus Modexen. Dort wird deutlich, dass die unterschiedlichen Akteure im ländlichen Raum zahlreiche gemeinsame Ziele verfolgen.
„Natur- und Artenschutz, eine leistungsfähige Landwirtschaft und eine verantwortungsvolle Jagd sind keine Gegensätze. Wir brauchen den regelmäßigen Austausch und das Verständnis für die jeweiligen Aufgaben und Interessen“, betonte der Vorsitzende der Kreisjägerschaft, Achim Frohß.
Gerade im Kreis Höxter, der in besonderem Maße durch Land- und Forstwirtschaft sowie vielfältige Natur- und Kulturlandschaften geprägt ist, komme dem gemeinsamen Dialog eine besondere Bedeutung zu.
Wolf: Erfahrungen aus Niedersachsen aufmerksam beobachten
Einen weiteren Schwerpunkt des Gesprächs bildete die zunehmende Präsenz des Wolfes in Niedersachsen und insbesondere im unmittelbar angrenzenden Landkreis Holzminden.
Rembert Ostermann, Obmann für Naturschutz der Kreisjägerschaft Höxter, berichtete über die dort gemachten Erfahrungen und die Herausforderungen, die sich insbesondere für Weidetierhalter ergeben können. Im Landkreis Holzminden ist zuletzt von vermehrten Wolfssichtungen und auch Nutztierrissen berichtet worden.
Für die Kreisjägerschaft Höxter ist die Entwicklung von besonderem Interesse, da sich der Landkreis Holzminden unmittelbar an das Kreisgebiet Höxter anschließt. „Wir sollten die Entwicklung in unserer Nachbarschaft aufmerksam und sachlich beobachten. Die Erfahrungen aus Niedersachsen zeigen, dass der Umgang mit dem Wolf nicht nur eine Frage des Artenschutzes ist, sondern auch Auswirkungen auf Landwirtschaft, Weidetierhaltung, Naturschutz und letztlich auf die Akzeptanz des Wolfes in der Bevölkerung hat“, erläuterte Ostermann.
Die Kreisjägerschaft spricht sich dabei für einen sachlichen, faktenbasierten und ergebnisoffenen Dialog aus. Entscheidend sei, Entwicklungen frühzeitig zu erkennen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam mit Landwirtschaft, Naturschutz, Behörden und Politik nach tragfähigen Lösungen zu suchen.
Sommerfest ist eine gute Austauschplattform
Der Vorstand der Kreisjägerschaft wertete das Sommerfest als gute Gelegenheit, die Bedeutung der Jägerschaft als Teil des gesellschaftlichen Lebens im Kreis Höxter zu verdeutlichen.
Wir danken Landrat Michael Stickeln für die Einladung und den offenen Austausch. Die Kreisjägerschaft Höxter möchte auch künftig ihren Beitrag dazu leisten, dass Jagd, Natur- und Artenschutz sowie Land- und Forstwirtschaft miteinander im Gespräch bleiben“
Achim Frohß, Vorsitzender der KJS
