Am Samstag, den 19. September 2026, fand im Bildungshaus Modexen das diesjährige Anschussseminar der Kreisjägerschaft Höxter statt. 11 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, ihr Wissen rund um die Nachsuche zu vertiefen.

Referent des Tages war der bestätigte Schweißhundeführer und bekannte Nachsuchen-Spezialist Heinz-Gerd Ewen. Im ersten, theoretischen Teil des Seminars vermittelte er den Teilnehmern die fachlichen Grundlagen zur Beurteilung von Anschüssen und zum richtigen Verhalten nach der Schussabgabe.

Nach einer gemeinsamen Mittagspause ging es in den praktischen Teil: Anhand vorbereiteter Anschusssimulationen konnten die Teilnehmer das theoretisch Erlernte direkt in die Praxis umsetzen und typische Situationen aus dem Jagdalltag realitätsnah üben.

Ein zentrales Thema des Seminars war auch die Bedeutung einer sachgerechten Nachsuche für den Tierschutz: Nur wer einen Anschuss richtig beurteilen und die Zeichen am Anschussort korrekt deuten kann, vermeidet unnötiges Leid des Wildes und stellt sicher, dass krank geschossenes Wild zügig gefunden wird. Hierbei kommt den Schweißhundestationen eine entscheidende Rolle zu: Nur mit erfahrenen, geprüften Schweißhundegespannen lässt sich eine schwere Nachsuche fachgerecht und tierschutzkonform durchführen. Jeder Jäger sollte daher wissen, an welche Station er sich im Ernstfall wenden kann. Die Liste der anerkannten Schweißhundestationen im Kreis Höxter findet ihr auf unserer Homepage unter Schweißhundestationen im Kreis Höxter.

Insgesamt war es ein rundum gelungenes Seminar, das den Teilnehmern wertvolles Praxiswissen für die Nachsuche mit auf den Weg gab. Die Kreisjägerschaft Höxter bedankt sich bei Heinz-Gerd Ewen für die kompetente und praxisnahe Vermittlung der Inhalte.